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Wie ich zur Mensch-&-Tier-Fotografie kam

23. Juli
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Sept.

Fotografie mit Tieren war ursprünglich gar kein Bereich, den ich gezielt geplant hatte. Wie so oft bei mir ist das Ganze eher durch einzelne Situationen entstanden.


Mein erstes Shooting mit einem Pferd

Der erste richtige Kontakt mit der Tierfotografie kam im Dezember 2023.

Meine Freundin Kimberly fragte mich damals ganz konkret, ob ich Bilder von ihr gemeinsam mit ihrem Pferd machen würde. Das Ganze fand im Schnee statt und war damit ohnehin schon etwas Besonderes.

Bis dahin hatte ich noch nie bewusst mit Tieren fotografiert. Pferde waren für mich zwar nichts, wovor ich Angst hatte, fotografisch war es trotzdem eine komplett neue Situation.

Bei Menschen kann ich sagen: Stell dich etwas nach links, dreh den Kopf, schau hierher.

Bei einem Pferd funktioniert diese Unterhaltung überraschenderweise eher mittelmäßig. 😄

Gerade dadurch war das Shooting eine interessante Herausforderung. Man muss beobachten, reagieren und akzeptieren, dass nicht jeder Moment planbar ist.


Kimberly mit ihrem Pferd bei einem Shooting im Schnee.

Erst einmal blieb es bei diesem einen Erlebnis

Nach dem Shooting mit Kimberly blieb es zunächst bei dieser einen Erfahrung.

Der nächste Schritt kam erst deutlich später und vor allem völlig ungeplant.


Ein Dalmatiner, ein Set und ein ziemlich passender Zufall

Am 10. Juli 2025 war ich mit Annalena für ein Shooting im Studio.

Mein Hund war ebenfalls dabei und lief irgendwann einfach durch das Set.

Eigentlich war überhaupt nicht geplant, ihn mit auf die Bilder zu nehmen.

Dann fiel allerdings auf, dass der Dalmatiner sowohl zum Set als auch zu Annalenas Outfit ziemlich gut passte.

Also haben wir spontan beschlossen, einfach ein paar Bilder gemeinsam zu machen.

Aus einem Hund, der eigentlich nur durchs Studio gelaufen ist, wurde damit ganz nebenbei ein kleines Mensch-&-Tier-Shooting.


Annalena mit einem Dalmatiner bei einem spontanen Mensch-&-Tier-Shooting im Studio.

Wenn aus spontanen Bildern echte Aufträge werden

Mittlerweile ist Tierfotografie nicht mehr nur etwas, das zufällig während eines Shootings entsteht.

Ich werde inzwischen auch gelegentlich von Unternehmen aus dem Tiernahrungs- und Heimtierbereich für entsprechende Aktionen gebucht.

Ein Beispiel dafür war das Sommerfest von DAS FUTTERHAUS in Zirndorf am 22. Juli 2025.

Dort konnten Hundebesitzer Bilder von ihren Vierbeinern machen lassen.

Dadurch wurde aus einem Bereich, der ursprünglich mit einem Pferd im Schnee und später einem zufällig durchs Studio laufenden Dalmatiner begonnen hatte, plötzlich auch ein Teil meiner Eventfotografie.


  • Hund bei der Fotoaktion beim Sommerfest von DAS FUTTERHAUS in Zirndorf.
  • Hund bei der Mensch-&-Tier-Fotoaktion in Zirndorf.

Tiere machen ihre eigenen Regeln

Der größte Unterschied zu einem normalen Portraitshooting ist für mich ziemlich eindeutig:

Tiere sind deutlich weniger kontrollierbar.

Und genau deshalb braucht man wesentlich mehr Geduld.

Ein Tier muss in diesem Moment auch Lust darauf haben. Man kann eine bestimmte Szene vorbereiten, eine Pose im Kopf haben und die Kamera bereithalten.

Wenn Hund oder Pferd gerade etwas anderes interessanter findet, hat sich der Plan erledigt.

Bei Pferden kommt außerdem noch eine weitere Erkenntnis dazu:


Nicht jedes Pferd unterscheidet zuverlässig zwischen Kameraausrüstung und Dingen, die eventuell Karotten enthalten könnten. 🥕📷


Auch solche Situationen gehören einfach dazu.


Hunde, Pferde und manchmal etwas ganz anderes

Heute fotografiere ich im Bereich Mensch & Tier vor allem Hunde und Pferde.

Dabei müssen es aber nicht immer klassische Bilder sein.

Manchmal darf es auch etwas ausgefallener werden. Ein Beispiel dafür ist ein besonderes Indianer-Shooting mit Judith, bei dem Tier und Mensch Teil eines komplett inszenierten Konzepts waren.

Das bekommt allerdings noch seinen eigenen Beitrag, denn die Geschichte dahinter verdient etwas mehr Platz.


Das Unplanbare gehört dazu

Bei Tierfotografie weiß man nie ganz genau, was passiert.

Man kann Licht, Location, Kamera und Bildidee vorbereiten.

Der wichtigste Beteiligte kann trotzdem jederzeit beschließen, dass jetzt gerade etwas völlig anderes wichtiger ist.

Nicht alles ist perfekt kontrolliert.

Nicht jeder Moment lässt sich wiederholen.

Aber manchmal entstehen gerade dadurch die Bilder, die man vorher überhaupt nicht geplant hatte.

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