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Wie aus einem Shooting Content für mehrere Wochen entsteht

25. Mai
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Sept.

Bei Creator-Fotografie geht es für mich nicht darum, am Ende nur ein oder zwei perfekte Bilder zu haben.

Das Ziel ist ein anderes:

Möglichst viel abwechslungsreicher Content, der über einen längeren Zeitraum genutzt werden kann.

Genau deshalb laufen Creator-Shootings bei mir auch anders ab als klassische Portraitshootings.


Erst planen, dann produzieren

Bevor es überhaupt losgeht, wird zuerst besprochen, wofür der Content gebraucht wird.

Denn ein Shooting für Fashion-Content sieht anders aus als eines für Instagram, TikTok oder Plattformen wie OnlyFans oder Fansly.

Je nachdem verändert sich die komplette Planung.

Bei Fashion geht es stärker um Outfits, Kombinationen, Looks und unterschiedliche Bildstile.

Bei erotischeren Creator-Inhalten spielen wiederum andere Outfits, Posen und Bildwirkungen eine Rolle.

Deshalb gibt es bei Creator-Shootings kein festes Schema.

Der Content muss zum jeweiligen Bereich der Creatorin passen.


Creator-Shooting im Fotostudio in Nürnberg.

Mindestens vier Outfits

Ein Punkt ist für mich bei Creator-Shootings besonders wichtig:

Abwechslung.

Wenn bei einem längeren Shooting immer dasselbe Outfit, dieselbe Lichtstimmung und derselbe Hintergrund verwendet werden, wirkt der Content sehr schnell eintönig.

Deshalb arbeite ich normalerweise mit mindestens vier unterschiedlichen Outfits.

Je nachdem, wie viel Content im Voraus produziert werden soll, können es auch deutlich mehr werden.

Mit jedem Outfit verändert sich automatisch die Wirkung der Serie.

Ein anderer Look, anderes Licht und ein anderer Hintergrund reichen manchmal schon aus, damit Bilder wirken, als wären sie an komplett unterschiedlichen Tagen entstanden.



Nicht nur das Outfit verändert den Look

Bei einem Creator-Shooting wird nicht einfach nur viermal das Oberteil gewechselt.

Für unterschiedliche Serien können sich gleichzeitig mehrere Dinge verändern:

Hintergrund, Licht, Outfit, Make-up und Bildstil.

Dadurch entsteht innerhalb eines einzigen Shootings eine Vielzahl an unterschiedlichen Serien.

Genau das ist auch der große Vorteil von gut geplanten Produktionstagen.

Man kann in kurzer Zeit sehr unterschiedliche Inhalte produzieren, ohne für jede einzelne Serie einen neuen Shootingtermin vereinbaren zu müssen.


Verschiedener Look bei einem Creator-Shooting in Nürnberg.

Hochformat, Querformat, Foto und Video

Creator-Content muss heute möglichst vielseitig einsetzbar sein.

Deshalb fotografiere ich sowohl im Hochformat als auch im Querformat.

Je nachdem, wo das Material später genutzt werden soll, braucht es unterschiedliche Bildausschnitte.

Zusätzlich können bei meinen Creator-Shootings nicht nur Fotos entstehen.

Auf Wunsch entstehen auch Videoclips.

Dadurch kann aus einem einzelnen Set gleichzeitig Material für Fotos, Storys, Reels, kurze Videos und weitere Social-Media-Inhalte entstehen.


Creator-Content mit Foto und Video im Fotostudio in Nürnberg.

Creator-Fotografie ist kein normales Portraitshooting

Der größte Unterschied zu einem klassischen Portraitshooting liegt für mich vor allem in der Menge und in der langfristigen Zusammenarbeit.

Bei einem normalen Portraitshooting geht es oft darum, einzelne besonders starke Bilder herauszuarbeiten.

Bei Creator-Fotografie braucht man dagegen viel mehr verwertbaren Content.

Natürlich sollen die Bilder trotzdem hochwertig sein.

Aber der Fokus liegt stärker darauf, möglichst viele unterschiedliche Inhalte zu produzieren, die später tatsächlich genutzt werden können.

Und meistens bleibt es dabei auch nicht bei einem einzigen Termin.

Gerade wenn regelmäßig neuer Content benötigt wird, entsteht daraus eher eine längerfristige Zusammenarbeit.


Ein Shootingtag kann ziemlich lang werden

Was viele unterschätzen:

Ein Creator-Shooting ist nicht unbedingt nach einer Stunde erledigt.

Je mehr Content im Voraus produziert werden soll, desto länger dauert der Shootingtag.

Outfit wechseln, Make-up anpassen, Licht umbauen, Hintergrund wechseln, neue Bildidee vorbereiten, Fotos machen, Videoclips drehen.

Dann wieder alles von vorne.

Gerade wenn mehrere Wochen Content an einem Tag produziert werden sollen, kann daraus schnell ein ziemlich langer Shootingtag werden.

Dafür geht man am Ende aber auch mit deutlich mehr Material nach Hause.


Erfahrene Creator und komplette Neueinsteiger

Ich arbeite sowohl mit erfahrenen Creatorn als auch mit Leuten, die gerade erst anfangen.

Beides hat seine eigenen Vorteile.

Erfahrene Creator wissen meistens sehr genau, welche Inhalte sie brauchen, welche Looks funktionieren und wie sie sich präsentieren möchten.

Dadurch kann ein Shooting sehr gezielt und effizient ablaufen.

Neue Creator gehen dagegen häufig noch offener an die Sache heran.

Sie sind oft dankbar für Tipps, probieren mehr aus und entdecken während des Shootings erst, welche Bildstile zu ihnen passen.

Gerade das kann ziemlich spannend sein, weil dabei manchmal Dinge entstehen, die vorher überhaupt nicht geplant waren.


Creatorin bei einem Content-Shooting in Nürnberg.

Möglichst viel aus einem Shooting herausholen

Am Ende geht es für mich bei Creator-Fotografie immer darum, so viel Abwechslung wie möglich aus einem Shooting herauszuholen.

Nicht einfach 100 Bilder vor demselben Hintergrund.

Sondern verschiedene Looks, verschiedene Lichtstimmungen, Fotos und Videos.

So kann aus einem einzigen Produktionstag Content entstehen, der über mehrere Wochen verteilt genutzt werden kann.

Und genau darin liegt für mich der Unterschied zwischen einfach nur Fotos machen und einem wirklich geplanten Creator-Shooting.

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