Meine ersten Boudoir-Shootings: Noch vor dem klassischen Portrait
Aktualisiert: 21. Sept.
Mein Einstieg in die Fotografie verlief offenbar nicht ganz in der üblichen Reihenfolge. 😄
Während andere erstmal Landschaften oder klassische Portraits fotografieren, landete ich schon im September 2018 bei Boudoir- und Content-Fotografie.
Eine gute Freundin produzierte damals Content für OnlyFans und fragte mich, ob ich die Bilder dafür machen würde. Daraus entwickelte sich eine längere Zusammenarbeit, bei der ich ziemlich schnell viel ausprobieren und lernen konnte.
Fotografiert haben wir sowohl in ihrer damaligen Wohnung als auch draußen. Und aus einer Freundin wurden mit der Zeit insgesamt etwa fünf Freundinnen, die sich für solche Shootings vor meine Kamera stellten.
Das Kuriose daran:
Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal mein erstes richtiges klassisches Portraitshooting gemacht.
Fotografisch war das für mich am Anfang durchaus eine Herausforderung. Vor allem Licht, Posing und die Frage, welche Wirkung ein Bild eigentlich beim Betrachter erzeugen soll, musste ich erst verstehen.
Gleichzeitig habe ich aber ziemlich schnell gemerkt, was mich an dieser Art der Fotografie fasziniert: die Ästhetik, die Atmosphäre und vor allem die Zusammenarbeit mit den Menschen vor meiner Kamera.
Gerade bei solchen Shootings wird einem außerdem bewusst, wie viel Vertrauen einem entgegengebracht wird.
Für mich war deshalb von Anfang an wichtig, respektvoll und eher zurückhaltend zu arbeiten. Was fotografiert wird, wird vorher klar besprochen. Während des Shootings soll sich niemand unwohl oder unter Druck gesetzt fühlen.
Genau diese Art zu arbeiten wurde mir damals immer wieder positiv zurückgemeldet und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Mit der Zeit bekam ich außerdem immer häufiger zu hören:
„Bleib mit Boudoirfotografie auf jeden Fall dran.“
Und irgendwann dachte ich mir: Vielleicht ist da tatsächlich etwas dran. 📸
Natürlich gab es auch Ideen, bei denen ich heute etwas schmunzeln muss.
Zum Beispiel Content auf einem Feld und teilweise an Orten, die im Nachhinein betrachtet doch etwas öffentlicher waren, als man für so ein Shooting vielleicht wählen würde. 😅
Aber auch das gehört zur Anfangszeit.
Man probiert aus, macht Fehler, sammelt Erfahrungen und findet langsam heraus, wie man selbst fotografieren möchte.
Und bei mir war ziemlich früh klar:
Boudoir-Fotografie würde ein Teil davon bleiben.



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