Mehr als nur ein Park: Mein Portraitshooting mit Vera in Bamberg
Aktualisiert: 26. Sept.
„Parks gibt es überall. Warum ausgerechnet Bamberg?“
Das war ungefähr mein erster Gedanke, als Vera den botanischen Garten in Bamberg als Location für unser Portraitshooting vorschlug.
Am 31. Juli 2024 wurde ich dort ziemlich schnell eines Besseren belehrt. Die Vielfalt der Natur, die unterschiedlichen Ecken und die Gebäude im Garten haben mich sofort inspiriert. Dazu kam Veras Outfit, das für mich genau an diesen Ort passte.
Ich hätte dort mit ihr den ganzen Tag fotografieren können.
Die Idee für die Location kam von Vera
Vera hatte sich über Instagram bei mir gemeldet. Geplant war ein klassisches Portraitshooting, und den Vorschlag für den Garten brachte sie selbst mit.
Ich ging zunächst ohne große Erwartungen an die Location heran. Ein schöner Park bietet natürlich Möglichkeiten für Portraits. Wie viele unterschiedliche Motive wir dort finden würden, wurde mir aber erst vor Ort bewusst.
Während des Shootings entdeckte ich immer wieder eine weitere Ecke, eine andere Perspektive oder einen Hintergrund, den ich mit Vera ausprobieren wollte. Die Schönheit des Gartens hatte mich wirklich gefesselt.
Ein Outfit, das einfach passte
Vera trug ein zart rosafarbenes Kleid mit freien Schultern, lockeren Puffärmeln und feinen Rüschen. Dieser romantische Stil harmonierte für mich besonders schön mit der Umgebung.
Auf der Aufnahme unter den Holzbalken sieht man das Zusammenspiel gut: das helle Kleid, die warmen Stein- und Holztöne und das dunkle Grün im Hintergrund. Dazu Veras Blick über die Schulter direkt in die Kamera.
Wenn ich die Bilder heute ansehe, kann ich mir für diese Serie kaum ein passenderes Outfit vorstellen. Die Farben, der Schnitt und Veras Ausdruck ergaben zusammen mit der Location ein stimmiges Gesamtbild.

Mit Tageslicht und Perspektiven arbeiten
Für die Aufnahmen habe ich das vorhandene Tageslicht genutzt. Mir war wichtig, die natürliche Wirkung des Ortes in den Portraits zu erhalten.
Dabei habe ich mit unterschiedlichen Perspektiven gearbeitet. Schon durch einen veränderten Blickwinkel konnten wir andere Teile der Umgebung einbeziehen und die Wirkung des Bildes verändern.
Eine Herausforderung war der Wechsel zwischen Sonne und Schatten. Was an einer Stelle funktionierte, musste wenige Schritte weiter wieder angepasst werden. Deshalb gehörte es dazu, das Licht immer wieder neu zu beurteilen und darauf zu achten, wie es auf Vera fiel.
Gerade diese Unterschiede boten uns gleichzeitig viele Möglichkeiten für abwechslungsreiche Aufnahmen.
Als ich die fertigen Bilder gesehen habe
Am Ende war es für mich das Zusammenspiel, das diese Serie besonders machte: die Farben, das Outfit, Veras Ausdruck und die Umgebung.
Auch uns beide hat überrascht, wie die Bilder schließlich wirkten. Während des Fotografierens beschäftigt man sich mit einzelnen Entscheidungen – der Position, dem Licht, dem Ausschnitt. Bei den fertigen Aufnahmen sieht man dann, wie alles zusammenkommt.
Bei diesem Shooting hat das für mich besonders gut funktioniert. Aus einem geplanten Portraitshooting wurde eine Serie, die mir bis heute wegen ihrer gesamten Stimmung in Erinnerung geblieben ist.

Eine Location, die mich überrascht hat
Das Shooting mit Vera hat mir gezeigt, wie viel es sich lohnt, offen für die Vorschläge der Menschen vor meiner Kamera zu sein.
Sie hatte den Garten ausgesucht. Ich kam mit dem Gedanken, dass es Parks schließlich überall gibt – und entdeckte vor Ort so viele Möglichkeiten, dass mir die Ideen kaum ausgingen.
Heute denke ich bei diesen Bildern an eine Location, die mich überrascht hat, und an ein Outfit, das dort für mich genau richtig war.



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